Presse und News

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  • Auslegungsrichtlinien für ressourcenschonende Schweißnähte in H2-Anwendungen / 2026

    Robuste Regeln für sichere Schweißnähte im Kontakt mit Druckwasserstoff

    News / 27. Januar 2026

    In einem neuen vom BMWE geförderten Forschungsprojekt werden Auslegungsrichtlinien für Schweißnähte für den Einsatz in Wasserstofftechnologien entwickelt, wobei die etablierten Empfehlungen des International Institute of Welding (IIW) als Ausgangsbasis dienen. Der Einfluss von Wasserstoff auf die Ermüdungsfestigkeit und damit die Lebensdauer von Bauteilen soll zukünftig universell für unterschiedliche Anwendungen bei der Dimensionierung von Schweißnähten berücksichtigt werden und Unternehmen dabei helfen, geschweißte Bauteile schneller zu entwickeln sowie Wanddicken zu reduzieren. Das Fraunhofer IWM kümmert sich im Projektkonsortium um die Formulierung von Auslegungskonzepten, Werkstoffprüfung und Digitalisierung. Das Projekt ist im Januar 2026 gestartet.

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  • Christoph Eberl neuer Vorstandsvorsitzender des DVM / 2026

    Prof. Dr. Christoph Eberl vom Fraunhofer IWM zum Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Verbands für Materialforschung und -prüfung DVM gewählt

    Presseinformation / 19. Januar 2026

    Der DVM steht für Digitalisierung, Vernetzung und Materialinnovationen und bringt Wissenschaft und Industrie zusammen, um Materialforschung, Werkstoff- und Bauteilprüfung voranzutreiben. In der Mitgliederversammlung im Dezember 2025 wurde Prof. Dr. Christoph Eberl vom Fraunhofer IWM in Freiburg zum Nachfolger von Prof. Dr. Tilmann Beck von der Technischen Universität Kaiserslautern gewählt. Er hat sein Amt als Vorstandsvorsitzender am 1. Januar 2026 angetreten.

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  • Druckguss digital / 2025

    Der gläserne Druckgussprozess – Rückverfolgbarkeit und Vorhersage durch Digitalisierung und KI

    Presseinformation / 09. Dezember 2025

    Der digitale Druckguss-Zwilling verknüpft Materialzustandsinformationen zu allen Teilprozessen des Druckgießens und schafft eine Wissensbasis zum Erfüllen von wirtschaftlichen, technologischen und ökologischen Anforderungen. Dazu wurden am Fraunhofer IWM mit Ontologie-basierten semantischen Strukturen Wissensgraphen zu verschiedenen Prozessschritten erstellt und vernetzt. Das Fraunhofer IWM präsentiert den digitalen Zwilling vom 13. bis 15. Januar 2026 auf der Messe EUROGUSS.

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  • Zuverlässige Lebensdauervorhersage für Bauteile unter Druckwasserstoff / 2025

    Schnellere Qualifizierung von Bauteilen in Wasserstoffanwendungen: Start eines Forschungsprojekts des Fraunhofer IWM und National Institute of Standards and Technology NIST

    Presseinformation / 04. Dezember 2025

    Das Forschungsprojekt HyLife zielt darauf ab, ein Physik-basiertes Lebensdauerprognosewerkzeug für Materialien im Kontakt mit Wasserstoff zu entwickeln. Durch innovative Testmethoden und Materialmodelle soll die Lebensdauer von Komponenten unter Wasserstoffeinfluss zuverlässig vorhergesagt und somit entscheidend zur Sicherheit und Effizienz von Infrastrukturen der Wasserstoffwirtschaft beigetragen werden.

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  • Mikroprobenprüftechnik in Wasserstoff / 2025

    Mikromechanische Werkstoffcharakterisierung unter Wasserstoffhochdruckatmosphäre

    News / 02. Dezember 2025

    Das Fraunhofer IWM hat eine Mikrozugapparatur mit integrierter Hochdruckwasserstoffkammer entwickelt und in Betrieb genommen, mit der mechanische quasistatische oder zyklische (Ermüdungs-)Versuche und bruchmechanische Untersuchungen an wenigen Millimeter kleinen Proben durchgeführt werden können. Die Übertragbarkeit der Versuchsergebnisse von Mikro- auf Makroproben ist gewährleistet. Die Mikroprobenprüftechnik eröffnet neue Möglichkeiten, mechanische Eigenschaften kleiner Bauteile oder dünnwandiger Komponenten sowie lokale Schwachstellen in Werkstoffgefügen oder an Schweißnähten großer Bauteile effizient und zuverlässig zu bewerten.

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  • Neuer Wasserstoffautoklav für Risswachstumsversuche / 2025

    Wirtschaftliche Untersuchung des Risswachstums unter Hochdruckwasserstoff

    News / 27. November 2025

    Das Fraunhofer IWM hat einen Autoklav für Risswachstumsversuche an CT-Proben in Wasserstoff bis 170 bar entwickelt und erfolgreich in Betrieb genommen. Mit dem kompakten Aufbau kann die Datenbasis für die Auslegung und den sicheren Betrieb von Bauteilen der Wasserstoffinfrastruktur sehr wirtschaftlich erzeugt werden.

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  • Materialentwicklung / 2025

    Schneller, besser, bio: Neue funktionale Kunststoffalternativen

    Forschung Kompakt  / 01. Oktober 2025

    Monofilamente, Schäume und Kunststoffgläser aus Caramid
    © Fraunhofer IGB

    Wie lassen sich neue biobasierte und biohybride Materialien mit verbesserter Funktionalität schneller entwickeln? Dieser Frage gehen im Leitprojekt SUBI²MA sechs Fraunhofer-Institute gemeinsam nach. Ein von Fraunhofer-Forschenden entwickeltes neuartiges und biobasiertes Polyamid dient dabei als Modell. Seine besonderen Eigenschaften machen es zu einer vielversprechenden Alternative für fossile Kunststoffe.

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  • © Fraunhofer IWM

    Mit der Verleihung des Georg Vogelpohl Ehrenzeichens am 29. September 2025 würdigt die Gesellschaft für Tribologie e. V. (GfT) Prof. Dr. Matthias Scherge, Geschäftsfeldleiter für Tribologie am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und Leiter des MikroTribologie Centrums µTC, für seine langjährigen wissenschaftlichen Leistungen und seine praxisnahen Beiträge zur Erforschung und Minderung von Reibung und Verschleiß. Seine Arbeit an der Schnittstelle von Werkstoffwissenschaft, Oberflächentechnologie und Chemie steht für einen gelungen Brückenschlag zwischen Grundlagenwissenschaft und industrieller Anwendung.

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  • Brückenschlag zwischen Forschung und Industrie / 2025

    Fraunhofer IWM und Glice AG entwickeln synthetisches Eis mit Gleiteigenschaften wie von echtem Eis

    Presseinformation / 18. September 2025

    © Glice AG

    Klimawandel, Schneeschmelze und steigende Energiekosten setzen den Betreibern von Eislaufbahnen zu. Eine wirtschaftliche und nachhaltige Alternative verspricht Eislauf auf Kunststoffplatten. Im Wettlauf um das sportlichste Gleiterlebnis gelang der Glice AG aus Luzern in einem Forschungsprojekt mit dem Fraunhofer IWM in Freiburg nun eine Kunststoffeis-Entwicklung, deren Gleiteigenschaften der von Wassereis in nichts nachstehen. Das kreative Zusammenspiel zwischen der materialwissenschaftlichen Erforschung der Kontaktmechanismen beim Gleiten der Schlittschuhkufen auf dem Kunststoff sowie den daraus abgeleiteten Materialanforderungen durch das Fraunhofer IWM und der Weiterentwicklung der Rezeptur und des Herstellungsprozesses der Kunststoff-Eisplatten bei der Glice AG brachten letztlich den Durchbruch.

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  • © Fraunhofer IWM

    Die begrenzte Verfügbarkeit und die hohen Kosten von Ermüdungsdaten erschweren die Auslegung von Bauteilen ein und schränken Unternehmen bei sicherheitskritischen Anwendungen bei der Werkstoffauswahl ein. Wissenschaftler des Fraunhofer IWM haben gemeinsam mit Kollegen der University of California, Santa Barbara, Strategien entwickelt, um die Extraktion strukturierter Informationen aus unstrukturierter wissenschaftlicher Literatur – dem bislang größten Korpus an Ermüdungsdaten – deutlich zu verbessern. Sie haben ihre Ergebnisse auf der Plattform ChemRxiv veröffentlicht.

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