Presse und News

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  • Ein neues Simulationsmodell des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg sagt Schwachstellen in Schmiedebauteilen voraus, die durch unvollständige Kornneubildung (Rekristallisation) entstehen. Eingebettet in einen effizienten digitalen Ablauf entsteht so ein virtuelles Schmiedelabor, das Material- und Energieeinsparungen bei Schmiedeprozessen ermöglicht.

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  • TMF-Lebensdauer unter Druckwasserstoff / 2026

    Schneller zur Bauteilsicherheit bei Verbrennungsprozessen mit Wasserstoff

    Presseinformation / 25. März 2026

    Die Beimischung von Wasserstoff zu fossilen Kraftstoffen ist ein wichtiger Schritt zur Dekarbonisierung von Verbrennungsprozessen in Großmotoren oder Gasturbinen. Die dort eingesetzten Werkstoffe sind extremen Temperaturwechseln, mechanischen Beanspruchungen und dem Wasserstoffgas ausgesetzt. Je nach Anteil im Brennstoff und der Werkstoffempfindlichkeit reduziert der Wasserstoff die Ermüdungsfestigkeit zusätzlich. Wissenschaftler des Fraunhofer IWM haben gezeigt, wie die thermomechanische Ermüdung unter Wasserstoffeinfluss wirtschaftlich mit Hohlproben bestimmt werden kann.

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  • Fraunhofer IESE und Fraunhofer IWM gestalten mit Unternehmen einen digitalen Materialdatenraum / 2026

    Materialwissen digital und über Unternehmensgrenzen hinweg nutzen

    Presseinformation / 23. März 2026

    Im Forschungsprojekt Unternehmensübergreifende Materialdaten und Materialsimulation in der Produktion, PMD-X-MAPRO, das vom Bundesforschungsministerium BMFTR gefördert wird, arbeiten Forschung und Wirtschaft daran, Materialdaten digital und maschinenlesbar verfügbar zu machen. Ziel ist es, Informationen über Werkstoff-Eigenschaften und Fertigungsdaten so aufzubereiten, dass sie entlang der gesamten Lieferkette automatisch genutzt und ausgetauscht werden können. Beteiligt sind neben dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE und dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM weitere Wirtschaftspartner: Siemens AG, SHS – Stahl-Holding Saar GmbH & Co. KGaA, tec4U-Solutions GmbH, credativ GmbH, Deutz AG. Aktuelle Ergebnisse und Anwendungen werden vom 20. bis 24. April auf der Hannover Messe 2026 am Stand der Plattform Industrie 4.0 (Halle 13, Stand C24) vorgestellt.

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  • Der Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg und Professor für Werkstoffmechanik am KIT wurde am 18. März 2026 bei der Jahreskonferenz der amerikanischen Fachgesellschaft TMS - The Minerals, Metals and Materials Society in San Diego zum TMS-Fellow ernannt. Der TMS Fellow-Award ist der höchste Preis für Mitglieder der TMS und zeichnet das Lebenswerk führender Persönlichkeiten in den Materialwissenschaften aus. Mit der Ehrung werden die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und technischen Beiträge von Prof. Peter Gumbsch zur multiskaligen Materialmodellierung und zum Verständnis von Bruch- und Verformungsprozessen gewürdigt.

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  • PFAS-Substitution in Tribosystemen / 2026

    Wege zum PFAS-Ersatz in reibungs- und verschleißbeanspruchten Systemen

    News / 03. Februar 2026

    Für PFAS-haltige Schmierstoffe und Dichtungen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer IWM in einem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt und einem Fraunhofer-Projekt eine Substitutionskette entwickelt und erprobt. Damit können geeignete PFAS-freie Materiallösungen effizient identifiziert und bewertet werden.

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  • Auslegungsrichtlinien für ressourcenschonende Schweißnähte in H2-Anwendungen / 2026

    Robuste Regeln für sichere Schweißnähte im Kontakt mit Druckwasserstoff

    News / 27. Januar 2026

    In einem neuen vom BMWE geförderten Forschungsprojekt werden Auslegungsrichtlinien für Schweißnähte für den Einsatz in Wasserstofftechnologien entwickelt, wobei die etablierten Empfehlungen des International Institute of Welding (IIW) als Ausgangsbasis dienen. Der Einfluss von Wasserstoff auf die Ermüdungsfestigkeit und damit die Lebensdauer von Bauteilen soll zukünftig universell für unterschiedliche Anwendungen bei der Dimensionierung von Schweißnähten berücksichtigt werden und Unternehmen dabei helfen, geschweißte Bauteile schneller zu entwickeln sowie Wanddicken zu reduzieren. Das Fraunhofer IWM kümmert sich im Projektkonsortium um die Formulierung von Auslegungskonzepten, Werkstoffprüfung und Digitalisierung. Das Projekt ist im Januar 2026 gestartet.

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  • Christoph Eberl neuer Vorstandsvorsitzender des DVM / 2026

    Prof. Dr. Christoph Eberl vom Fraunhofer IWM zum Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Verbands für Materialforschung und -prüfung DVM gewählt

    Presseinformation / 19. Januar 2026

    Der DVM steht für Digitalisierung, Vernetzung und Materialinnovationen und bringt Wissenschaft und Industrie zusammen, um Materialforschung, Werkstoff- und Bauteilprüfung voranzutreiben. In der Mitgliederversammlung im Dezember 2025 wurde Prof. Dr. Christoph Eberl vom Fraunhofer IWM in Freiburg zum Nachfolger von Prof. Dr. Tilmann Beck von der Technischen Universität Kaiserslautern gewählt. Er hat sein Amt als Vorstandsvorsitzender am 1. Januar 2026 angetreten.

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  • Druckguss digital / 2025

    Der gläserne Druckgussprozess – Rückverfolgbarkeit und Vorhersage durch Digitalisierung und KI

    Presseinformation / 09. Dezember 2025

    Der digitale Druckguss-Zwilling verknüpft Materialzustandsinformationen zu allen Teilprozessen des Druckgießens und schafft eine Wissensbasis zum Erfüllen von wirtschaftlichen, technologischen und ökologischen Anforderungen. Dazu wurden am Fraunhofer IWM mit Ontologie-basierten semantischen Strukturen Wissensgraphen zu verschiedenen Prozessschritten erstellt und vernetzt. Das Fraunhofer IWM präsentiert den digitalen Zwilling vom 13. bis 15. Januar 2026 auf der Messe EUROGUSS.

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  • Zuverlässige Lebensdauervorhersage für Bauteile unter Druckwasserstoff / 2025

    Schnellere Qualifizierung von Bauteilen in Wasserstoffanwendungen: Start eines Forschungsprojekts des Fraunhofer IWM und National Institute of Standards and Technology NIST

    Presseinformation / 04. Dezember 2025

    Das Forschungsprojekt HyLife zielt darauf ab, ein Physik-basiertes Lebensdauerprognosewerkzeug für Materialien im Kontakt mit Wasserstoff zu entwickeln. Durch innovative Testmethoden und Materialmodelle soll die Lebensdauer von Komponenten unter Wasserstoffeinfluss zuverlässig vorhergesagt und somit entscheidend zur Sicherheit und Effizienz von Infrastrukturen der Wasserstoffwirtschaft beigetragen werden.

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  • Mikroprobenprüftechnik in Wasserstoff / 2025

    Mikromechanische Werkstoffcharakterisierung unter Wasserstoffhochdruckatmosphäre

    News / 02. Dezember 2025

    Das Fraunhofer IWM hat eine Mikrozugapparatur mit integrierter Hochdruckwasserstoffkammer entwickelt und in Betrieb genommen, mit der mechanische quasistatische oder zyklische (Ermüdungs-)Versuche und bruchmechanische Untersuchungen an wenigen Millimeter kleinen Proben durchgeführt werden können. Die Übertragbarkeit der Versuchsergebnisse von Mikro- auf Makroproben ist gewährleistet. Die Mikroprobenprüftechnik eröffnet neue Möglichkeiten, mechanische Eigenschaften kleiner Bauteile oder dünnwandiger Komponenten sowie lokale Schwachstellen in Werkstoffgefügen oder an Schweißnähten großer Bauteile effizient und zuverlässig zu bewerten.

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