TransHyDE: Wasserstoff-Transport – Verbundvorhaben TransHyDE_FP2: Sichere Infrastruktur

Abgeschlossenes Forschungsprojekt

Im Rahmen des TransHyDE-Projekts »Sichere Infrastruktur« entwickelten sechs Industrieunternehmen gemeinsam mit drei Fraunhofer-Instituten neue Konzepte für sichere Komponenten für die Wasserstofftechnologie sowie die Sensorik zur Überwachung von Wasserstoffspeichern, -leitungen und -anschlussstellen.

Projektbeschreibung

Für die Etablierung einer sicheren und dauerhaften Wasserstoff-Infrastruktur müssen Leitungen, Speicher und Anschlussstellen langfristig für Wasserstoff geeignet sein. Das TransHyDE-Verbundprojekt »Sichere Infrastruktur« hat verschiedene Materialien bezüglich ihrer Sicherheit und Lebensdauer geprüft und bewertet. Es hat Wasserstoffgas-Sensoren sowie Messtechniken und Kontrollsysteme entwickelt, um mögliche Gasaustritte, Zusammensetzungen von Gasgemischen oder geringfügige Verunreinigungen im reinen Wasserstoffgas zuverlässig festzustellen. Um die sichere Verteilung von Wasserstoff in der Praxis zu testen, stellten die Projektpartner ein lokales Erdgas-Verteilnetz in einem Straßenzug eines Wohngebietes in einer Stadt in Bayern auf Wasserstoffgas um.  

 

Teilvorhaben Fraunhofer IWM

Für den Aufbau einer sicheren Wasserstoffinfrastruktur sind Werkstoffe und Bauteile gefragt, die dem direkten Kontakt mit Wasserstoffgas über einen langen Zeitraum standhalten können. Bei langanhaltendem Kontakt können bei Metallen, insbesondere Stählen, verschiedene Schädigungsvorgänge der sogenannten Wasserstoffversprödung auftreten. Folge ist der Verlust der strukturmechanischen Festigkeit der Bauteile. Im Verbundprojekt bewertete das Fraunhofer IWM Werkstoffe und Bauteile im direkten Kontakt mit H2-Gas und entwickelte Prüf- und Simulationsmethoden zur Bewertung der Zuverlässigkeit von Werkstoffen in Bauteilen für Anlagen einer unfallsicheren und ressourcenschonenden Wasserstoffinfrastruktur.

Transfer der Projektergebnisse in FuE-Leistungen des Fraunhofer IWM 

  • Auslegung und Auslegungskriterien für Pipelines und Kraftwerkskomponenten in einer Wasserstoffumgebung
  • Bauteilbewertung hinsichtlich Unfallsicherheit und Langlebigkeit für Wasserstoffanwendungen

Förderhinweis