Nach Abschluss des Projekts kann das Fraunhofer IWM Industrieunternehmen folgende neue Forschungs- und Entwicklungsleistungen anbieten:
Modulare Materialmodell-Auswahl und -Konfiguration
Unterstützung bei der Auswahl und Zusammenstellung passender konstitutiver Materialmodelle aus dem standardisierten Modellkatalog der PMD für spezifische Werkstoffe und Belastungsszenarien.
Ontologie-basierte Werkstoffdatenvernetzung
Aufbau maschinenlesbarer Wissensgraphen, die Prozessparameter, Mikrostruktur und Werkstoffeigenschaften semantisch verknüpfen, als Basis für automatisierte Parameteridentifizierung und digitale Zwillinge.
Objektivierte Parameteridentifizierung für Materialmodelle
Durchführung standardisierter, quasi-automatischer Workflows zur Bestimmung von Materialmodellparametern auf Basis vorhandener oder neu zu erhebender Versuchsdaten, inkl. Unsicherheitsbewertung.
Entwicklung echtzeitfähiger Meta-Modell-Subroutinen
Abstraktion komplexer konstitutiver Modelle in hybride KI-basierte Meta-Modelle (neuronale Netze / Gaußprozesse) als FEM-Subroutinen für Abaqus, Ansys u. a. zur drastischen Reduktion der Rechenzeiten bei gleichbleibender Genauigkeit.
Erweiterte Lebensdauervorhersage mit Prozesseinfluss (DTMF+)
Lebensdauerbewertung thermomechanisch belasteter Metallbauteile unter expliziter Berücksichtigung von Fertigungsroute, Wärmebehandlung und Mikrostruktur, mit dem Ziel reduzierter Streuung und erhöhter Vorhersagepräzision.
Validierung und Benchmarking von Materialmodellen in Bauteilgeometrien
Durchführung standardisierter Unit- und Bauteil-Test-Cases an realistischen Geometrien und Lastkollektiven zur Verifikation und zum Vergleich von Materialmodellen vor dem industriellen Einsatz.