Lösungen für Material- und Energieeffizienz

Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM© Fraunhofer IWM

Das Fraunhofer IWM ist Ansprechpartner für die Industrie und für öffentliche Auftraggeber im Bereich der Zuverlässigkeit, Sicherheit, Lebensdauer und Funktionalität von Bauteilen und Systemen. Wir helfen Ihnen, die Eigenschaften von Werkstoffen und Bauteilen für die im Einsatz auftretenden Belastungen und die geforderten Funktionen optimal einzustellen, und entwickeln innovative Fertigungsschritte.

Wann haften raue Oberflächen?

Fraunhofer IWM: Simulation zu Werkstoffeigenschaften, Oberflächenbeschaffenheit und Oberflächenchemie

Werkstoffwissenschaftler entschlüsseln mit Computersimulationen die Ursachen des Haftens:
Klebebänder sollen kleben, Reifen auf der Straße haften – dagegen soll das Glas auf der Theke eben nicht haften oder bewegliche Mikrosysteme nicht stecken bleiben. In allen Fällen fragen wir nach der Adhäsion zwischen zwei Oberflächen, sei sie erwünscht oder unerwünscht. Durch umfangreiche Computersimulationen konnten Lars Pastewka vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg und Mark Robbins von der Johns Hopkins University in Baltimore nun den fundamentalen Zusammenhang zwischen der Rauigkeit der Oberflächen, den mikroskopischen Kontaktkräften und der makroskopisch beobachteten Haftung entschlüsseln. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der »Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America« vorgestellt und versprechen zahlreiche neue Lösungen für Haftungsprobleme. [mehr]

IWM Report 1/2014:
Die Grenze der Belastbarkeit ist definierbar - Stärken ausreizen, Schäden tolerieren

Damit aus gewagten Innovationen von Anfang an sichere, zuverlässige Prozesse und Produkte werden, unterstützen wir die Industrie mit werkstoffwissenschaftlichem Know-how. 
Inhalt: Bruchmechanische Bauteilbewertung | Interview mit Christoph Schweizer »Die konservativen Konzepte müssen weichen« | Leichtbau und Fügeverbindungen: Bunter Materialmix wird berechenbar | Material- und Produktanalysen für biologisches Gewebe | HYPOS: Wasserstoffspeicher für erneuerbare Energien [mehr]

12.-13. März 2014:
Fraunhofer Direct Digital Manufacturing Conference, Berlin

Fraunhofer IWM: DDMC 2014, Berlin

Vom 12. bis 13. März 2014 findet im Berliner Grand Hotel Esplanade die zweite Fraunhofer Direct Digital Manufacturing Conference statt. Die Veranstaltung, die von der Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung organisiert wird, deckt die gesamte Themenpalette der generativen Fertigung ab – von Methoden über Design und Simulation bis hin zu anwendungsbezogenen Themen, etwa aus den Bereichen der Medizintechnik und Elektronik. [mehr]

Fraunhofer IWM Jahresbericht 2013

»Verborgene Potenziale heben« charakterisierte 2013 die Maxime des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM. In vielen Projekten konnten wir unseren Partnern mit werkstoffmechanischen Lösungen zu Gewinnen bei der Effizienz, der Zuverlässigkeit oder der Funktionalität technischer Systeme verhelfen. Welchen technologischen und wirtschaftlichen Mehrwert die Forschung an Werkstoffen und Bauteilen leisten kann, zeigen wir im vorliegenden Jahresbericht und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre. [mehr]

Fraunhofer Forschung kompakt: Ultradünne Heizer für Spritzgießwerkzeuge

Künftig lassen sich Kunststoffteile dank einer Dünnschichtheizung mit verbesserter Oberflächenqualität herstellen. Forschern ist es gelungen, den dazu nötigen Energiebedarf deutlich zu senken. [mehr]

Preisträger der Humboldt-Stiftung am Fraunhofer IWM: Austausch auf höchstem Niveau

Fraunhofer IWM: Kristallplastizität Simulation

Spitzenforscher Prof. Dr. Yunzhi Wang von der amerikanischen Ohio-State University forscht für sechs Monate am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg. Den Forschungsaufenthalt ermöglicht hat die Alexander von Humboldt-Stiftung, die ihn mit dem Fraunhofer-Bessel-Forschungspreis auszeichnete. Zusammen mit dem Preisträger entwickeln die IWM-Wissenschaftler neue Methoden der Werkstoffsimulation. [mehr]

Extrembelastung durch Salzschmelzen – Neuer Fitnesstest für Werkstoffe und Bauteile im solarthermischen Kraftwerk

Salzschmelzen eignen sich hervorragend, um in solarthermischen Kraftwerken Wärme zu speichern. Der Nachteil: Sie greifen die Komponenten des Energiekreislaufs an, was ihren breiten Einsatz behindert.
Das Freiburger Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM hat ein System für die Qualifizierung von Materialien und Komponenten im Kontakt mit Salzschmelzen entwickelt: Materialhersteller, Anlagenbauer und Betreiber von solarthermischen Kraftwerken können so zuverlässigere und langlebigere Bauteile entwickeln. [mehr]

Fraunhofer Forschung kompakt: Sägen aus Kohlenstoff

Fraunhofer IWM: Diamant auf Kohlenstoff-Nanoröhren

Beim Herstellen von Wafern könnte sich künftig Material einsparen lassen. Hauchdünne Sägen aus Kohlenstoff-Nanoröhren und Diamant sollen Siliziumwafer mit minimalem Schnittverlust trennen. Ein neues Verfahren ermöglicht die Fertigung der Drähte. [mehr]

Fraunhofer Forschung kompakt: Fitnesstest für Korrosionsschutzschichten

Innenbeschichtungen in Erdölaufbereitungsanlagen sind in den verschiedenen Teilen der Anlagen unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Forscher analysieren anhand vergleichender Tests, welche Materialien jeweils am besten geeignet sind. [mehr]

Prof. Dr. Peter Gumbsch erhält den DGM-Preis 2013

Fraunhofer IWM: DGM-Preis 2013 für Prof. Dr. Peter Gumbsch

Der Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM, Prof. Dr. Peter Gumbsch, erhält heute für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Materialwissenschaft den erst zum dritten Mal verliehenen DGM-Preis der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde. [mehr]

Fraunhofer Forschung kompakt: Photovoltaik-Module schneller ummanteln

Fraunhofer IWM: Laminieren

Solarzellen müssen viel aushalten: Schnee, heiße Sommertage, Regen und Feuchtigkeit. Um sie bestmöglich zu schützen, betten die Hersteller die Zellen in Kunststoff ein, meistens in Ethylenvinylacetat, kurz EVA. [mehr]

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Leistungsspektrum des Fraunhofer IWM

  • Aufklärung und Beherrschung von Defekten, Rissbildung, Verformung, Versagen, Verschleiß, Fehlverhalten, Ermüdung
  • Werkstoffcharakterisierung, Bauteilprüfung, Schadensanalyse, Fehlerdiagnostik, Mikrostrukturanalyse
  • Werkstoffmodellierung, Prozess- sowie Bauteilsimulation und -auslegung
  • Randschichtbewertung, Beschichtungen, Tribologie, Funktionalisierungen, Bio- und Grenzflächenanalytik
  • Prozess-, Verfahrens- und Geräteentwicklungen

  

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