Werkstoffe intelligent nutzen

Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

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Das Fraunhofer IWM ist Impulsgeber, Innovator und Problemlöser für die Industrie und für öffentliche Auftraggeber zur Zuverlässigkeit, Sicherheit, Lebensdauer und Funktionalität von Bauteilen und Systemen. Wir erarbeiten nachhaltige und ressourceneffiziente Lösungen für die optimierte Nutzung von Werkstoffeigenschaften, für neue Bauteilfunktionen und innovative Fertigungsverfahren.

Aktuelle Meldungen

Bessere transparente leitfähige Oxidschichten - Fraunhofer Forschung kompakt

Touchscreens und Solarzellen basieren auf transparenten leitfähigen Sauerstoffverbindungen. Treten jedoch
Fehler in der atomaren Struktur dieser Schichten auf,
sinken ihre Transparenz und Leitfähigkeit.
Anhand von atomaren Modellen konnten Forscher
Fehler in den Schichten identifizieren und Lösungen einwickeln, um sie zu entfernen. [mehr]

Symposium Ultramikrotomie und ergänzende Verfahren in der Materialforschung, 15.-17. Oktober 2014

Ob Knochen, Polymere oder Materialien der Mikrosystemtechnik – die Herstellung von ultradünnen, durchstrahlbaren Probenschnitten ist in vielen Anwendungsgebieten gefragt. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle lädt in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Center für angewandte Mikrostruktur-Diagnostik CAM und der Bethge-Stiftung für angewandte Elektronenmikroskopie zu einem praxisnahen Symposium mit integriertem Workshop ein. [mehr]

PV Days Halle, 21-22. Oktober 2014

Am 21./22.Oktober veranstaltet das Fraunhofer CSP erstmals die PV Days Halle. Auf der zweitägigen Konferenz diskutieren die weltweit führenden Wissenschaftler und Ingenieure die neuesten Technologien und Konzepte auf dem Gebiet der Modul- und Waferfertigung. [mehr]

Nieten im Crashtest - Fraunhofer Forschung kompakt

Nieten müssen die Karosserie eines Autos zuverlässig zusammenhalten – auch im Falle eines Crashs. Wie viel Belastung sie aushalten, ließ sich bisher nur ungenau vorhersagen. Ein weiterentwickeltes Modell liefert nun realistischere Prognosen. [mehr]

»Polymere tribologisch nutzen« Workshop, vom 25.-26. November 2014

Fraunhofer IWM: Workshop Mikrotribologie

Um den Einsatz von Polymeren in tribologischen Systemen geht es im Workshop am 25. und 26.11.2014 im Fraunhofer IWM. Behandelt werden unter anderem polymere Tribowerkstoffe, der Einfluss von Schmierstoffen und Verschleißschutz für Polymere. Aktuelles Programm unter: [mehr]

Verschleiß von nanokristallinen Metallschichten

Fraunhofer IWM: Kristallstruktur

Das Interesse an Lösungen um Reibung und Verschleiß zu minimieren ist hoch, weil Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei der Entwicklung von bewegten Systemen z.B. Antrieben immer wichtiger werden. Nanokristalline Metallschichten gelten als besonders hart und widerstandsfähig und werden deshalb auf Bauteile aufgebracht, die extremer Reibung ausgesetzt sind. Pedro A. Romero, Matous Mrovec und Michael Moseler vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg haben nun mit einer aufwendigen Computersimulation gezeigt, dass nanokristalline Schichten die Reibung zwar reduzieren, dass es aber dennoch zum Verschleiß kommen kann. Die neuen Erkenntnisse werden in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe der Physical Review Letters vorgestellt. Sie sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum optimalen Reibungssystem. [mehr]

Weltsprache fürs Material - IWM-Report 2/2014:

Fraunhofer IWM: IWM-Report 2/2014

Inhalt: Effizienztreiber ICME integriert Vorhersagen zu extrem genauen Simulationsmodellen; Neue Prozesse für neue Leichtbauteile; Passgenaue Prozessschritte; Damit Reifen effizient und rund laufen; Mit Körnern polieren; Simulationswerkzeuge integrieren; Reibung: kaum noch messbar [mehr]

Bessere Bauteilverbindungen für medizinische Instrumente

Fraunhofer IWM: CleanTools

Medizinische Instrumente müssen leicht sterilisierbar sein und brauchen eine möglichst ebene Oberfläche, damit sich keine Keime einnisten können. Außerdem sind funktionale Eigenschaften wichtig, wie maßgeschneiderte Verformbarkeit. Zusammen mit europäischen Partnern hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM ein spezielles Fügesystem entwickelt: Es verbindet die einzelnen Instrumententeile ohne Spalten oder Kanten. So hergestellt können medizinische Instrumente leichter sterilisiert und Kreuzinfektionen vermieden werden. [mehr]

Grundlagen- und angewandte Forschung für mikro- und nanostrukturierte Materialien

Fraunhofer IWM: Prof. Dr. Chris Eberl

Freiburg erweitert seine Kompetenz zur Erforschung mikro- und nanostrukturierter Materialien:
Prof. Dr. Chris Eberl, Leiter der Gruppe »Mikromechanische Beanspruchungsanalyse« am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM hat die Professur am Lehrstuhl »Mikro- und Werkstoffmechanik« am Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Universität Freiburg angetreten. [mehr]

Mikrobauteile: Messen, was wirklich wichtig ist

Fraunhofer IWM: Mikromechanik

Bauteile von Mobiltelefonen, medizinischen Implantaten, Mikromotoren oder Sensoren im Auto werden immer kleiner und sollen gleichzeitig immer perfekter funktionieren. Die mechanischen Eigenschaften von Mini-Funktionsbauteilen und Beschichtungen für Hochleistungswerkstoffe erfordern Werkstoffproben zwischen Haar- und Postkartendicke (15-500 µm). Sie sind jedoch bisher eine Black Box für viele Entwickler und Konstrukteure, die Aussagen zur Lebensdauer und zu Belastungsgrenzen in neuer Qualität benötigen. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg schließt nun diese messtechnische Lücke und öffnet ein neues Fenster für die Leistungsfähigkeit und Funktionalität miniaturisierter Bauteile. [mehr]

Grundsteinlegung Materialwissenschaftliches Zentrum und MikroTribologie Centrum

Feierliche Grundsteinlegung mit Minister Schmid – Werkstoffe für Energiespeicherung und Energiewandlung im Fokus [mehr]

Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2014 - Forschung im Verbund

Fraunhofer IWM: Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2014 - Forschung im Verbund

Der Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2014 - Forschung im Verbund ging an die Entwicklung einer neuen Schmierstoffklasse, die für einen Durchbruch in der Schmierungstechnik sorgen könnte. Diese neuen, flüssigkristallbasierten Schmierstoffe können die Reibung und den Verschleiß stark verringern. Erarbeitet haben diese Lösung Dr. Andreas Kailer und Dr. Tobias Amann vom Freiburger Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Dr. Holger Kretzschmann der Nematel GmbH in Mainz sowie Werner Stehr und Susanne Beyer-Faiß der Dr. Tillwich GmbH Werner Stehr aus Horb-Ahldorf. [mehr]

Leistungsspektrum des Fraunhofer IWM

  • Experimentelle Aufklärung und skalenübergreifende Werkstoffmodellierung zur Beherrschung von Defekten und Fehlverhalten (Rissbildung, Verformung, Versagen, Verschleiß, Ermüdung)
  • Entwicklung experimenteller Techniken, Prüfkonzepte und numerischer Simulationswerk-zeuge für die Bewertung und die Vorhersage von Einsatzverhalten, Zuverlässigkeit und Lebensdauer
  • Prototypische Verfahrensentwicklungen und Prozesssimulation für die optimierte Nutzung von Werkstoffeigenschaften und neue Bauteilfunktionen

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