Presse

Sie können sich unsere Pressemitteilungen weiter unten auf der Seite sortiert nach Datum oder Stichwort anzeigen lassen. 

 

  • Auf Schneidwerkzeugen, Lagern und Dichtungen helfen Diamantbeschichtungen, Reibung und Verschleiß zu reduzieren. Wasser vermindert die Reibung dabei erheblich. Die Gründe dafür sind bislang nicht vollständig verstanden. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und das Institut für Physik der Universität in Freiburg liefern mit einer Simulation neue Erklärungen für das Reibungsverhalten von Diamantoberflächen unter Wasserzugabe: Nicht nur die bekannte Passivierung der Oberflächen mittels Wasserspaltung spielt eine Rolle, es tritt auch eine aromatische Passivierung mittels Pandey-Rekonstruktion auf. Die Ergebnisse wurden im Magazin Physical Review Letters publiziert.

    mehr Info
  • Um Prozesskosten bei der industriellen Bauteilfertigung zu senken und die Qualität zu steigern, kommen zunehmend diamantbeschichtete Zerspanwerkzeuge aus Hartmetall zum Einsatz. Problematisch ist bislang die Schichthaftung, insbesondere bei der Bearbeitung von Verbund- und Leichtbauwerkstoffen. Eine geeignete Vorbehandlung ist daher essentiell. Dr. Manuel Mee vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM hat eine neue Vorbehandlungsroutine zur Steigerung der Haftung von CVD-Diamant auf Hartmetall entwickelt: Durch Bündelung verschiedener Verfahrensansätze in einem Prozess können sämtliche Einflussfaktoren der Schichthaftung berücksichtigt und diese damit grundlegend verbessert werden.

    mehr Info
  • Bei der Umformung werden Blechwerkstoffe häufig bis an ihre Grenzen belastet. Wie weit man in der Produktion gehen kann wird mit Computersimulationen getestet. Doch diese Simulationen sind nur so genau wie die Daten, die man ihnen zugrunde legt. Ein Team am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg hat jetzt ein virtuelles Versuchslabor entwickelt, mit dem beliebige Belastungszustände für metallische Materialien »auf Knopfdruck« untersucht und präzise werkstoffmechanische Daten ermittelt werden können.

    mehr Info
  • Forschung für reibungsarme Innovationen / 2017

    Eröffnung MikroTribologie Centrum µTC, Karlsruhe

    21.6.2017

    Im neuen Gebäude des MikroTribologie Centrums µTC in Karlsruhe können in Echtzeit Reibungs- und Verschleißmessungen durchgeführt werden: eine wichtige Voraussetzung, um das Einlaufverhalten neuer Reibpartner besser verstehen und beeinflussen zu können. Am 21. Juni wurde das Gebäude feierlich eröffnet. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau machte zusammen mit Ehrengästen aus Industrie, Fraunhofer-Gesellschaft und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit einem Schnitt durch das Eröffnungsband den Weg frei für neue Impulse und Innovationen bei der Minderung von Reibung und Verschleiß.

    mehr Info
  • Innovatives Werkzeug für die Werkstoffprüfung von morgen / 2017

    Schnelles, berührungsloses Dehnungsmessverfahren für thermisch und mechanisch hoch belastete Werkstoffe

    20.6.2017

    Werkstoffe für Leichtbau und Hochtemperaturanwendungen müssen vor ihrer Verwendung zunächst qualifiziert werden, um sie optimal einsetzen zu können. Die dafür notwendigen Ermüdungsversuche können mit einem neu entwickelten optischen Dehnungsmesssystem nun mit deutlich schnelleren Prüffrequenzen durchgeführt werden, ohne dass es durch die Verwendung von konventionellen, berührenden Messsystemen zu einer ungewollten Beschädigung der Prüfkörper kommt. Das von den Fraunhofer-Instituten IWM und IPM entwickelte vielseitige Verfahren vereint die Vorteile bisheriger optischer und mechanischer Messverfahren. Es wird vom 27. bis 29. Juni 2017 auf der »8th International Conference on Low Cycle Fatigue LCF8« in Dresden präsentiert.

    mehr Info
  • Mit einer interaktiven Ausstellung in der Meckelhalle im Sparkassen-Finanzzentrum mitten in der Freiburger Innenstadt präsentieren die Freiburger Fraunhofer-Institute am Donnerstag, 22. Juni 2017, von 9 bis 18 Uhr ihre Arbeit an der Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie. Die Ausstellung findet im Rahmen der vom Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau initiierten Industriewoche Baden-Württemberg 2017 statt. Sie wendet sich an die breite Öffentlichkeit und insbesondere auch junge Menschen, die sich über angewandte Forschung und deren Berufsbilder informieren wollen.

    mehr Info
  • Glasformgebung / 2017

    Flachglas biegen mit Laser und Schwerkraft

    4.5.2017

    Eine neue, am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM entwickelte Technik ermöglicht es, Flachglas mithilfe eines Laserstrahls zu komplexen oder ungewöhnlichen Formen zu biegen. Mit dieser Technik können zukünftig neuartige Produkte für Architektur oder Design entstehen. Die Forscherinnen und Forscher nutzen dabei die besondere Eigenschaft von Glas, bei hoher Temperatur zähflüssig verformbar zu werden. Den Rest erledigen die Schwerkraft und exakte Berechnungen.

    mehr Info
  • Am Girls‘ Day 2017 haben 15 Schülerinnen am Freiburger Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM Werkstoffe untersucht, die sie täglich umgeben: Wie reagieren Kunststoffe auf extreme Kälte? Was passiert, wenn an glühend heißem Metall gezogen wird? Was kann man aus Glas formen und wie wird es farbig? Die Mädchen haben dabei auch viel über die industrienahe Werkstoffforschung erfahren: Wie Materialien und Bauteile getestet und bewertet werden können, mit dem Ziel, diese zuverlässiger oder langlebiger zu machen, oder wie mit Computersimulationen das Verhalten von Werkstoffen vorhergesagt werden kann.

    mehr Info
  • Am 22. Februar 2017 findet in Ettlingen bei Karlsruhe ein eintägiges Symposium zur Reibungsforschung im Wintersport statt. Im Kern steht die Frage, wie Reibung bei Sportgeräten in verschiedenen Sportdisziplinen beeinflusst oder reduziert werden kann. Das Symposium findet im Rahmen der europäischen Tagung für Reibung, Verschleiß und Verschleißschutz der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde DGM statt und wendet sich nicht nur an die Wissenschaft. Auch Unternehmen, die neueste Erkenntnisse aus der Forschung in ihre Sportgeräte einfließen lassen möchten, oder ambitionierte Sportler, die die technisch-wissenschaftlichen Grundlagen ihres Erfolges besser verstehen möchten, sind angesprochen.

    mehr Info