Presse

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  • Am 22. Februar 2017 findet in Ettlingen bei Karlsruhe ein eintägiges Symposium zur Reibungsforschung im Wintersport statt. Im Kern steht die Frage, wie Reibung bei Sportgeräten in verschiedenen Sportdisziplinen beeinflusst oder reduziert werden kann. Das Symposium findet im Rahmen der europäischen Tagung für Reibung, Verschleiß und Verschleißschutz der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde DGM statt und wendet sich nicht nur an die Wissenschaft. Auch Unternehmen, die neueste Erkenntnisse aus der Forschung in ihre Sportgeräte einfließen lassen möchten, oder ambitionierte Sportler, die die technisch-wissenschaftlichen Grundlagen ihres Erfolges besser verstehen möchten, sind angesprochen.

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  • Als wichtigster Industriewerkstoff ist Stahl mit mehr als 2500 Sorten hoch spezialisiert für unterschiedliche Anwendungen. Kleinste Änderungen der Zusammensetzung können das Materialgefüge auf atomarer Skala ändern und das Materialverhalten »im Großen« verbessern. Das Konsortium des EU- Projekts Z-Ultra unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM entwickelte neue 12%-Chrom-Stähle für Hochtemperaturanwendungen, die bis zu 30% fester als herkömmliche 9%-Chrom-Stähle sind und im Kraftwerk längere Zeit höhere Temperaturen und Drücke aushalten. Atomistische Simulationsmethoden unterstützten hierbei die Stahl-Entwickler dabei, die Legierungen zielgerichtet zu entwickeln.

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  • Feierliche Übergabe der Neubauten des MikroTribologie Centrums der Fraunhofer-Gesellschaft und des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme des KIT auf dem Campus Süd in Karlsruhe: Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat am Mittwoch (23. November) die Neubauten des MikroTribologie Centrums µTC und des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE) an die Fraunhofer-Gesellschaft und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) übergeben.

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  • Langfaserverstärkte Thermoplaste LFT nutzt die Automobilindustrie für den Leichtbau von beispielsweise Stoßfängerträgern oder Türmodulen. Um das maximale Leichtbaupotenzial von Bauteilen zu erschließen, muss die örtlich stark variierende Mikrostruktur des Werkstoffs in Simulationen berücksichtigt werden. Mit derzeitigen Methoden ist dies jedoch nur vereinfacht möglich. Einen wichtigen Schritt zur realitätsgetreuen Abbildung der Mikrostruktur hat Dr. Sascha Fliegener vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM mit seinem neuen Simulationsmodell gemacht: Komponenten- und Materialhersteller können zukünftig virtuelle Experimente nutzen, um das Materialverhalten noch genauer zu erfassen.

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  • Additive Fertigung: Einlegesohlen für Diabetes-Patienten stellen Orthopädieschuhtechniker bislang in Handarbeit her. Künftig können die Spezialisten die Sohlen kostengünstiger als bisher mit einer neuartigen Software entwerfen und mithilfe von 3D-Druckern herstellen. Die Vorteile: Die mechanischen Eigenschaften der Einlegesohlen lassen sich besser analysieren und wissenschaftlich bewerten.

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  • Qualität und Leistungsfähigkeit funktionaler Materialien haben in solarthermischen Kraftwerken einen großen Einfluss auf die Kosten der Energieproduktion. Elf europäische Partner – Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Industrieunternehmen – arbeiten in den nächsten vier Jahren zusammen mit dem marokkanischen Forschungsinstitut MASCIR und dem israelischen Unternehmen BrightSource daran, die Lebensdauer von Schlüsselmaterialien zu verbessern, die in solarthermischen Kraftwerken zum Einsatz kommen. Damit sollen die Kosten der Produktion von Wärme oder Elektrizität gesenkt werden.

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  • Prof. Dr. Martin Dienwiebel, Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, hat am MikroTribologie Centrum µTC in Karlsruhe eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG geförderte Heisenberg-Professur für Angewandte Nanotribologie angetreten. Damit richtet er den universitären Schwerpunkt Tribologie im Masterstudium Maschinenbau und im neuen Studiengang Materialwissenschaft und Werkstofftechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein. Im Fokus seiner Forschung und Lehre stehen Fragen nach den grundlegenden Mechanismen der Entstehung von Reibung und Verschleiß. Diese Erkenntnisse helfen, Verbrennungsmotoren, Turbinen und andere tribologische Systeme effizienter zu gestalten.

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  • Am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg startet ein Projekt zur Erforschung des Einflusses von Wasserstoff auf die Sicherheit von Erdgasrohrleitungen, wenn diese wasserstoffhaltige Gase führen. Die Projektpartner entwickeln gemeinsam ein Auslegungs-, Bewertungs- und Überwachungssystem für Rohrleitungsnetze, um bereits bestehende Infrastrukturen nutzen zu können. Das Bundesforschungsministerium fördert das Fraunhofer IWM mit 1 Mio. Euro. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 9,4 Mio. Euro über den Zeitraum von vier Jahren.

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  • Auf der Jagd nach kleineren Abfahrtszeiten schleifen und wachsen Wintersportler mit viel Erfahrung ihre Skibeläge. Doch was genau zwischen dem Skibelag und der Schneeoberfläche geschieht, ist bislang wenig erforscht. Einen großen Schritt hat Dr. Roman Böttcher vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, MikroTribologie Centrum µTC, gemacht und dafür einen Preis der Stiftung Industrieforschung erhalten: Er verglich systematisch die Reibung verschiedener Belagsstrukturen bei unterschiedlichen Umgebungsverhältnissen und fand für Skihersteller und Schleifbetriebe etliche Optimierungsmöglichkeiten bei Skibelägen und -schliffen.

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