In vier Webinaren erklären Experten des Fraunhofer IWM anhand praxisnaher Ansätze aus angewandter Forschung und Industrieprojekten wie datenbasierte Mehrwerte geschaffen werden können.
Webinar 1 – Von Semantik zu Wertschöpfung
16. Juni 2026, 11:30 – 12:00 Uhr
Sprache: Deutsch, auf Anfrage Englisch
Anwendungsszenarien, die zeigen, wie konsistent strukturierte und verknüpfte Material- und Prozessdaten Mehrwert in Entwicklung und Produktion schaffen (Datenexploration und -visualisierung, Workflow-Automatisierung, Chatbot-basierter Zugang).
Webinar 2 – Materialdaten für bessere Entscheidungen und KI-Anwendungen strukturieren
23. Juni, 11:30 – 12:00 Uhr
Sprache: Englisch
Semantische Modelle und Ontologien, um Daten über Domänen hinweg zu harmonisieren, von isolierten Datensilos zu einer semantischen Schicht zu gelangen und zu bewerten, ob die eigenen Daten für eine semantische Strukturierung geeignet sind.
Webinar 3 – Vom traditionellen PDF-Austausch zu automatisierten Materialdatenflüssen
8. Juli, 11:30 – 12:00 Uhr
Sprache: Englisch
Der Weg zu automatisierten, maschinenlesbaren Datenflüssen mit sicheren Datenräumen. Konkrete Schritte, um den manuellen Aufwand und Fehler bei der Materialdatenhandhabung zu reduzieren.
Webinar 4 – Interaktive Sprechstunde
14. Juli, 11:30 – 12:00 Uhr
Sprache: Englisch
Offene Diskussion, um tiefer in Ihre spezifischen Fragen und Herausforderungen rund um Materialdaten, Systeme und Anwendungsfälle einzutauchen.
Die Herausforderung
In vielen produzierenden Unternehmen sind wertvolle Material- und Prozessdaten in großer Menge vorhanden, aber sie sind über PDFs, Tabellen und isolierte Systeme verstreut. Sie zu finden kostet Zeit. Sie wiederzuverwenden ist schwierig. Und sie team- oder unternehmens-übergreifend zu verknüpfen ist noch schwieriger. Infolgedessen wird wertvolle Ingenieurszeit mit Suchen und erneutem Eintippen von Daten verschwendet, Entscheidungen basieren auf unvollständigen Informationen, und datengetriebene Methoden oder KI können ihr Potenzial nicht entfalten – z.B. um Experimente zuverlässig auszuwerten und Simulationsmodelle zu kalibrieren oder um verborgene Korrelationen zu identifizieren.
Die Lösung
Das versteckte Potenzial der Daten kann gehoben werden, indem vorhandene Material- und Prozessdaten in wiederverwendbare, maschinenlesbare Werte verwandelt werden, die konsistent strukturiert und verknüpft sind. Semantische Modelle und Materialdatenräume machen Daten übergreifend sogar über Unternehmensgrenzen hinweg interoperabel. Dies ermöglicht automatisierte Versuchsauswertungen, effizientere Simulationsworkflows und neue digitale Dienste auf Basis gut semantisch strukturierter Material- und Prozessdaten.
Der Nutzen
- Der manuelle Aufwand für das Datenhandling wird reduziert und Fehler beim Umgang mit Material- und Prozessdaten werden minimiert.
- Datenworkflows und KI-Anwendungen werden durch strukturierte und maschinenlesbare Daten effektiver.
- Verlässliche und nachvollziehbare Informationen führen zu zuverlässigeren Entscheidungen.
- Innovationszyklen werden beschleunigt, indem vorhandenes Materialwissen leichter auffindbar und wiederverwendbar wird.
An wen richten sich die Webinare?
F&E- und Konstruktionsingenieure, Werkstoff- und Qualitätsexperten, Digitalisierungsverantwortliche sowie Daten-/IT-Architekten in der Werkstoff- und Fertigungsindustrie.
Referenten
Dirk Helm, Leiter des Geschäftsfelds Fertigungsprozesse
Yoav Nahshon, Leiter des Teams Materials Informatics
Kiran Kumaraswamy, Softwareentwickler, Team Materials Informatics
Moderation Lukas Morand, Postdoc, Geschäftsfeld Fertigungsprozesse
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM