Presse

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  • Kaltrisse in hochfesten Stählen stellen den Fahrzeug- und Maschinenbau vor große Herausforderungen in der Qualitätssicherung, da sie bislang schlecht vorhersehbar sind. Ein neues Verfahren ermittelt schon im Entwurfsstadium, ob kritische Bedingungen für solche Schäden vermieden werden können. So sinken Entwicklungszeiten und -kosten.

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  • Wärmekameras können Autofahrer bei schlechter Sicht vor Menschen oder Tieren auf der Straße warnen. Doch bislang sind die Geräte sehr teuer. Ein wichtiger Schritt, um sie günstiger zu produzieren, ist nun getan: Die Infrarotlinsen – Bestandteil der Kameras – werden durch ein neues Verfahren bis zu 70 Prozent billiger.

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  • Sei es bei Fensterscheiben, Korrosionsbeschichtungen oder mikrofluidischen Systemen im medizinischen Labor – Oberflächen, die sich selbst von Wasser und anderen Flüssigkeiten befreien, würden vieles vereinfachen. Wie solche Oberflächen für verschiedene Anwendungen aussehen müssen, errechnet nun ein neues Simulationsprogramm.

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  • Dünne Bauteile aus Keramik herzustellen, war bislang aufwändig und teuer. Denn viele verziehen sich während der Bearbeitung und müssen als Ausschuss aussortiert werden. Forscher bombardieren die Oberflächen verzogener Bauteile nun mit kleinen Kugeln und bringen sie so wieder in Form.

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  • Um Bauteile aus modernen Metallen für leichtere Autos, Satellitenträgerraketen oder fortschrittliche Kraftwerke sicherer und unempfindlicher gegenüber Wasserstoff zu machen, entwickelt das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in dem mit 3,4 Mio. Euro geförderten EU-Projekt »MultiHy« moderne Computersimulationen. Die Simulationen sollen vorhersagen und bewerten können, wie anfällig verschiedene Materialien und Bauteile für die sogenannte Wasserstoffversprödung sind. Dabei müssen die komplexe Mikrostruktur der Werkstoffe, realistische Einsatzbedingungen und typische mechanische Beanspruchungen berücksichtigt werden.

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  • Eine neue Nano-Haut sorgt bei Displays und Brillengläsern für eine spiegelfreie Ansicht. Schon während der Herstellung erhalten die Kunststoffteile die notwendige Oberflächenstruktur. Die Hybridschicht bringt auch weitere Vorteile: Die Komponenten sind kratzfest und leicht zu reinigen.

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  • Sollen Metalle umgeformt werden, entstehen häufig Schäden an den Werkstoffen. Eine mögliche Ursache: Der Pressdruck ist zu groß, das Material bekommt Risse und Löcher. Per Simulation am PC berechnen Forscher nun, wie sich Defekte in den Bauteilen vermeiden lassen.

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  • Um mit leichteren Autos den CO2-Ausstoß zu vermindern und die Umwelt zu schonen sind neue, hochfeste Stähle für Karosserien begehrt. Doch ohne dass ein Stahl im Computer simuliert werden kann, wird ihn heutzutage kein Autohersteller einsetzen. Das Freiburger Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM hat nun eine neue Computersimulation für so genannte TWIP-Stähle entwickelt, mit der ihre Eigenschaften besser vorhergesagt werden können.

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  • Um Siliziumblöcke in hauchdünne Wafer zu zersägen, braucht man das richtige Werkzeug: einen ein Kilometer langen Draht, benetzt mit einer Art Schleifpaste. Doch müssen alle Parameter optimal angepasst sein – nur so vermeidet man beim Schneiden große Materialverluste.

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