Presse

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  • Werkstoffwissenschaftler entschlüsseln mit Computersimulationen die Ursachen des Haftens: Klebebänder sollen kleben, Reifen auf der Straße haften – dagegen soll das Glas auf der Theke eben nicht haften oder bewegliche Mikrosysteme nicht stecken bleiben. In allen Fällen fragen wir nach der Adhäsion zwischen zwei Oberflächen, sei sie erwünscht oder unerwünscht. Durch umfangreiche Computersimulationen konnten Lars Pastewka vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg und Mark Robbins von der Johns Hopkins University in Baltimore nun den fundamentalen Zusammenhang zwischen der Rauigkeit der Oberflächen, den mikroskopischen Kontaktkräften und der makroskopisch beobachteten Haftung entschlüsseln. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der »Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America« vorgestellt und versprechen zahlreiche neue Lösungen für Haftungsprobleme.

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  • Spitzenforscher Prof. Dr. Yunzhi Wang von der amerikanischen Ohio-State University forscht für sechs Monate am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg. Den Forschungsaufenthalt ermöglicht hat die Alexander von Humboldt-Stiftung, die ihn mit dem Fraunhofer-Bessel-Forschungspreis auszeichnete. Zusammen mit dem Preisträger entwickeln die IWM-Wissenschaftler neue Methoden der Werkstoffsimulation.

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  • Salzschmelzen eignen sich hervorragend, um in solarthermischen Kraftwerken Wärme zu speichern. Der Nachteil: Sie greifen die Komponenten des Energiekreislaufs an, was ihren breiten Einsatz behindert. Das Freiburger Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM hat ein System für die Qualifizierung von Materialien und Komponenten im Kontakt mit Salzschmelzen entwickelt: Materialhersteller, Anlagenbauer und Betreiber von solarthermischen Kraftwerken können so zuverlässigere und langlebigere Bauteile entwickeln.

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  • Beim Herstellen von Wafern könnte sich künftig Material einsparen lassen. Hauchdünne Sägen aus Kohlenstoff-Nanoröhren und Diamant sollen Siliziumwafer mit minimalem Schnittverlust trennen. Ein neues Verfahren ermöglicht die Fertigung der Drähte.

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  • Innenbeschichtungen in Erdölaufbereitungsanlagen sind in den verschiedenen Teilen der Anlagen unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Forscher analysieren anhand vergleichender Tests, welche Materialien jeweils am besten geeignet sind.

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  • Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das Reibung und Verschleiß im Motor bereits bei der Herstellung der Bauteile reduzieren kann. Kraftstoffverbrauch und CO2- Emissionen lassen sich durch spezielle Beschichtungen senken.

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  • Der Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM, Prof. Dr. Peter Gumbsch, erhält heute für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Materialwissenschaft den erst zum dritten Mal verliehenen DGM-Preis der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde.

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  • Bei den Paralympics 2014 werden die Wettkämpfer mit optimierten Skischlitten antreten, die individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Möglich macht das ein neues Fertigungsverfahren, an dem Fraunhofer-Forscher beteiligt sind.

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  • Werkstoffforschung für saubere Energie: Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM entwickelt zusammen mit Partnern den Stirling-Motor eines klimaneutralen Mini-Blockheizkraftwerks zur Serienreife. Der Prototyp soll Mitte 2013 am Fraunhofer IWM in Freiburg in Betrieb gehen.

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