Presse

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  • Verschleißschutzschichten aus Graphen sind die dünnsten Schichten, die auf ein Substrat aufgebracht werden können. Vor allem für die Mikrosystemtechnik sind die ultradünnen, hoch zugfesten Verschleißschutzschichten interessant. Für diesen Zweck müssen die Prozesse, die bei Indentation und Reibung im Kontakt mit Graphen ablaufen, grundlegend verstanden werden. Mit atomistischen Simulationen ist es am Fraunhofer IWM in Freiburg gelungen, das Verhalten einer Graphenschutzschicht auf Platin (111) unter verschiedenen Anpressdrücken auf atomarer Ebene präzise abzubilden. Die neuen Erkenntnisse werden in der aktuellen Ausgabe von Nano Letters vorgestellt.

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  • Touchscreens und Solarzellen basieren auf transparenten leitfähigen Sauerstoffverbindungen. Treten jedoch Fehler in der atomaren Struktur dieser Schichten auf, sinken ihre Transparenz und Leitfähigkeit. Anhand von atomaren Modellen konnten Forscher Fehler in den Schichten identifizieren und Lösungen einwickeln, um sie zu entfernen.

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  • Nieten müssen die Karosserie eines Autos zuverlässig zusammenhalten – auch im Falle eines Crashs. Wie viel Belastung sie aushalten, ließ sich bisher nur ungenau vorhersagen. Ein weiterentwickeltes Modell liefert nun realistischere Prognosen.

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  • Das Interesse an Lösungen um Reibung und Verschleiß zu minimieren ist hoch, weil Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei der Entwicklung von bewegten Systemen wie Antrieben immer wichtiger werden. Nanokristalline Metallschichten gelten als besonders hart und widerstandsfähig und werden deshalb auf Bauteile aufgebracht, die extremer Reibung ausgesetzt sind. Pedro A. Romero, Matous Mrovec und Michael Moseler vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg haben nun mit einer aufwendigen Computersimulation gezeigt, dass nanokristalline Schichten die Reibung zwar reduzieren, dass es aber dennoch zum Verschleiß kommen kann. Die neuen Erkenntnisse werden in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe der Physical Review Letters vorgestellt. Sie sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum optimalen Reibungssystem.

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  • Medizinische Instrumente müssen leicht sterilisierbar sein und brauchen eine möglichst ebene Oberfläche, damit sich keine Keime einnisten können. Außerdem sind funktionale Eigenschaften wichtig, wie maßgeschneiderte Verformbarkeit. Zusammen mit europäischen Partnern hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM ein spezielles Fügesystem entwickelt: Es verbindet die einzelnen Instrumententeile ohne Spalten oder Kanten. So hergestellt können medizinische Instrumente leichter sterilisiert und Kreuzinfektionen vermieden werden.

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  • Freiburg erweitert seine Kompetenz zur Erforschung mikro- und nanostrukturierter Materialien: Prof. Dr. Chris Eberl, Leiter der Gruppe »Mikromechanische Beanspruchungsanalyse« am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM hat die Professur am Lehrstuhl »Mikro- und Werkstoffmechanik« am Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Universität Freiburg angetreten.

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  • Feierliche Grundsteinlegung mit Minister Schmid – Werkstoffe für Energiespeicherung und Energiewandlung im Fokus. Neue Werkstoffe für Energiespeicherung und Energiewandlung stehen im Mittelpunkt der Forschung des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme (MZE), das nun am Campus Süd des KIT gebaut wird. Die feierliche Grundsteinlegung fand heute mit dem baden-württembergischen Minister für Finanzen und Wirtschaft Dr. Nils Schmid statt. Den Neubau für 27,4 Millionen Euro finanzieren Land und Bund jeweils zur Hälfte. Die Mittel hatte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in einem Wettbewerb zur Etablierung materialwissenschaftlicher Forschungsbauten in Baden-Württemberg ausgelobt.

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  • Kleine Antriebe können Dank einer neuen Schmierstoffklasse nun nahezu ohne Reibung laufen. Möglich machen das Flüssigkristalle, die die Reibung und den Verschleiß stark verringern. Für diese Entwicklung haben Dr. Andreas Kailer und Dr. Tobias Amann gemeinsam mit ihren Projektpartnern den »Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2014 - Forschung im Verbund« erhalten.

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  • Zukunftstag am Do., 27. März 2014, im Fraunhofer IWM Freiburg und Halle Am Zukunftstag lernen Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Tätigkeiten von Wissenschaftlerinnen und Technikerinnen kennen und erfahren viel über die industrienahe Werkstoffforschung am Fraunhofer IWM: Wie Materialien und Bauteile getestet und bewertet werden können, um diese zuverlässiger oder langlebiger zu machen, oder wie mit Computersimulationen das Verhalten von Werkstoffen vorausberechnet werden kann. Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Labore und Technikumsräume des Instituts und probieren Vieles selbst aus.

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