Webinarreihe  /  16. Juni 2026  -  14. Juli 2026

Webinarreihe: Den verborgenen Wert von Material- und Prozessdaten erschließen

In vier Webinaren erklären Experten des Fraunhofer IWM anhand praxisnaher Ansätze aus angewandter Forschung und Industrieprojekten wie datenbasierte Mehrwerte geschaffen werden können.

 

Webinar 1 – Von Semantik zu Wertschöpfung 
16. Juni 2026, 11:30 – 12:00 Uhr

Sprache: Deutsch, auf Anfrage Englisch

Anwendungsszenarien, die zeigen, wie konsistent strukturierte und verknüpfte Material- und Prozessdaten Mehrwert in Entwicklung und Produktion schaffen (Datenexploration und -visualisierung, Workflow-Automatisierung, Chatbot-basierter Zugang).

Webinar 2 – Materialdaten für bessere Entscheidungen und KI-Anwendungen strukturieren
23. Juni, 11:30 – 12:00 Uhr

Sprache: Englisch

Semantische Modelle und Ontologien, um Daten über Domänen hinweg zu harmonisieren, von isolierten Datensilos zu einer semantischen Schicht zu gelangen und zu bewerten, ob die eigenen Daten für eine semantische Strukturierung geeignet sind.

Webinar 3 – Vom traditionellen PDF-Austausch zu automatisierten Materialdatenflüssen
8. Juli, 11:30 – 12:00 Uhr

Sprache: Englisch

Der Weg zu automatisierten, maschinenlesbaren Datenflüssen mit sicheren Datenräumen. Konkrete Schritte, um den manuellen Aufwand und Fehler bei der Materialdatenhandhabung zu reduzieren.

Webinar 4 - Technology Demonstration and Interactive Q&A

14. Juli, 11:30 – 12:00 Uhr

Sprache: Englisch

Offene Diskussion, um tiefer in Ihre spezifischen Fragen und Herausforderungen rund um Materialdaten, Systeme und Anwendungsfälle einzutauchen.

 

Die Herausforderung

In vielen produzierenden Unternehmen sind wertvolle Material- und Prozessdaten in großer Menge vorhanden, aber sie sind über PDFs, Tabellen und isolierte Systeme verstreut. Sie zu finden kostet Zeit. Sie wiederzuverwenden ist schwierig. Und sie team- oder unternehmens-übergreifend zu verknüpfen ist noch schwieriger. Infolgedessen wird wertvolle Ingenieurszeit mit Suchen und erneutem Eintippen von Daten verschwendet, Entscheidungen basieren auf unvollständigen Informationen, und datengetriebene Methoden oder KI können ihr Potenzial nicht entfalten – z.B. um Experimente zuverlässig auszuwerten und Simulationsmodelle zu kalibrieren oder um verborgene Korrelationen zu identifizieren.

 

Die Lösung

Das versteckte Potenzial der Daten kann gehoben werden, indem vorhandene Material- und Prozessdaten in wiederverwendbare, maschinenlesbare Werte verwandelt werden, die konsistent strukturiert und verknüpft sind. Semantische Modelle und Materialdatenräume machen Daten übergreifend sogar über Unternehmensgrenzen hinweg interoperabel. Dies ermöglicht automatisierte Versuchsauswertungen, effizientere Simulationsworkflows und neue digitale Dienste auf Basis gut semantisch strukturierter Material- und Prozessdaten.

 

Der Nutzen

  • Der manuelle Aufwand für das Datenhandling wird reduziert und Fehler beim Umgang mit Material- und Prozessdaten werden minimiert.
  • Datenworkflows und KI-Anwendungen werden durch strukturierte und maschinenlesbare Daten effektiver.
  • Verlässliche und nachvollziehbare Informationen führen zu zuverlässigeren Entscheidungen.
  • Innovationszyklen werden beschleunigt, indem vorhandenes Materialwissen leichter auffindbar und wiederverwendbar wird.

 

An wen richten sich die Webinare?

F&E- und Konstruktionsingenieure, Werkstoff- und Qualitätsexperten, Digitalisierungsverantwortliche sowie Daten-/IT-Architekten in der Werkstoff- und Fertigungsindustrie.

 

Referenten

Dirk Helm, Leiter des Geschäftsfelds Fertigungsprozesse

Yoav Nahshon, Leiter des Teams Materials Informatics

Kiran Kumaraswamy, Softwareentwickler, Team Materials Informatics

Moderation Lukas Morand, Postdoc, Geschäftsfeld Fertigungsprozesse