Detektion von Ermüdungsschädigung noch vor der Rissbildung

© Achim Käflein/Fraunhofer IWM

Mit einer Resonanzermüdungsapparatur für Mikroproben (ca. 200 µm dick) detektieren wir Ermüdungsschädigungen in einem sehr frühen Stadium durch den Abfall der Proben-Eigenfrequenz. Durch Analysen im Rasterelektronenmikroskop an ermüdeten Nickelproben konnten gemessene Frequenzverschiebungen folgenden Schädigungsstadien zugeordnet werden: Extrusionsbildung, Rissbildung in einzelnen Körnern und Wachstum von Mikrorissen. Die für Biegung und Torsion geeignete Ermüdungsapparatur besteht aus zwei piezoelektrischen Aktuatoren sowie einem Lasersystem zur Messung und Regelung der Schwingungsamplitude.

Publikationen

 

  • Buck, M.; Straub, T.; Eberl, C., Experimental investigation of damage detection and crack initiation up to the very high cycle fatigue regime, Fatigue of materials at very high numbers of loading cycles; Christ, H.-J. (Ed.); Springer Spektrum, Wiesbaden (2018) 365-393 Link

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