Institutsleiter des Fraunhofer IWM Freiburg übernimmt Vorsitz der Wissenschaftlichen Kommission im Wissenschaftsrat

25.1.2017

Prof. Dr. Peter Gumbsch, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg ist in der Wintersitzung des Wissenschaftsrates zum Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Kommission gewählt worden.

© Foto Fraunhofer IWM, Foto: Stock-Müller, Freiburg

Prof. Dr. Peter Gumbsch, Institutsleiter des Fraunhofer IWM wurde zum Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Kommission im Wissenschaftsrat der Bundesregierung und der Länder gewählt.

Peter Gumbsch, der seit 2015 Mitglied des Wissenschaftsrats ist, tritt damit zum 1. Februar 2017 die Nachfolge des Neurophysiologen Prof. Dr. Hans-Christian Pape von der Universität Münster an.

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung. Seine Mitglieder stehen in einem kontinuierlichen Dialog zu den zentralen Fragen des deutschen Wissenschaftssystems. Der Wissenschaftsrat besteht aus zwei Kommissionen, der Wissenschaftlichen Kommission mit 32 Vertretern der Wissenschaft und des öffentlichen Lebens und der Verwaltungskommission mit den Repräsentanten von Bund und Ländern, die in der Vollversammlung zusammentreten und dort gemeinsame Beschlüsse fassen.

»Die Wahl zum Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Kommission ist eine besondere Auszeichnung und Verantwortung zugleich«, so Prof. Dr. Peter Gumbsch.

Peter Gumbsch ist Professor für Werkstoffmechanik am Karlsruher Institut für Technologie KIT und Mitglied von Hauptkommission und Senat der Fraunhofer-Gesellschaft. In der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina stand er bis zu seiner Berufung in den Wissenschaftsrat der Sektion Technikwissenschaften vor. Seit 2016 ist er Mitglied der National Academy of Engineering NAE der Vereinigten Staaten von Amerika.

Seine Forschungsarbeiten befassen sich mit der inneren Struktur von Werkstoffen und deren Verhalten. Mit der Aufklärung und mathematischen Beschreibung von Verformungs- und Bruchprozessen werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Werkstoffe und Bauteile für mehr Sicherheit, Zuverlässigkeit und Funktionalität optimiert werden können.

Informationen zum Wissenschaftsrat: http://www.wissenschaftsrat.de

 

Kontakt:

Thomas Götz
Telefon +49 761 5142-153
E-Mail senden